And ain’t I a woman? Zu Django Unchained und der Stellung von Frauen in der US-amerikanischen Sklavengesellschaft

„When the true history of the anti-slavery cause shall be written, women will occupy a large space in its pages; for the cause of the slave has been peculiarly women’s cause.“ – Frederick Douglass   Der Artikel zum Download: and ain’t i a woman   Die „Versklavung“ der Frau „Die Sozialisten müssen vor allem wissen, dass auf der ökonomischen Abhängigkeit oder Unabhängigkeit die soziale Sklaverei oder Freiheit beruht“ sagte Clara Zetkin gleich zu Anfang ihrer Rede auf dem Internationalen Arbeiterkongress in Paris 1889. „Die moderne Familie ist gegründet auf die offne oder verhüllte Haussklaverei der Frau“ schrieb Engels 1884 in „Der

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Barbie-Haus: Linksjugend legt den Finger in die Wunde

Medienhype um Proteste gegen das Barbie Dreamhouse Das ursprünglich für März geplante Barbiehaus eröffnet im Mai und präsentiert auf 2.500 Quadratmetern ein Frauenbild, in dem Kochen, Schminken, Singen und Gut Aussehen die volle Erfüllung für Frauen ist. Dagegen hat die Linksjugend [’solid] Berlin Kreuzkölln die Initiative „Occupy Barbie-Dreamhouse“ gegründet. Sie planen Proteste und erfahren eine ungewöhnliche Medienpräsenz. von Michael Koschitzki, Berlin. Zuerst erschienen auf sozialismus.info Erstmalig hatte die Linksjugend [’solid] Gruppe Berlin Kreuzkölln beim Aktionstag „One Billion Rising“ im Februar mit Flugblättern für eine Veranstaltung „Barbie: Eine Puppe zur Frauenunterdrückung?“ geworben. Daraus ist die Initiative „Occupy Barbie-Dreamhouse“ entstanden. Ihr gehören

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Franziska Sedlak von „Occupy Barbie Dreamhouse“

Lieblingsschokolade: Nougat mit Nougat an Nutella Lieblingsmensch: Alle, denen ich schonmal gesagt hab, dass ich sie heiraten werde Lieblingskünstlerin: Frida Kahlo, Lena Stöhrfaktor, Sally Hawkins Lieblingswiderstandslied: „Bella Ciao“ Was auf einer Demo nicht fehlen darf: Wasser, Schoki, Megafon Was mich glücklich macht: Sonne, kämpferische Frauen, Kaffee mit Anna Was mich wütend macht: Macker, Leistungsdruck, Klassengesellschaft Was mir Mut macht: Rebell Girls, die Frauen, mit denen ich zusammen Kämpfe, Solidarität Wo ich mich in 20 Jahren sehe: Zigarre rauchend Klavier spielend und während ich hin und wieder am Likör nippe, den Kindern erzählend, wie es damals war im Kapitalismus Im Interview

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Occupy Barbie-Dreamhouse und dessen Kritik – ein Dialog

von René, Mitglied der SAV und aktiv gegen Sexismus Vorrede Im Rahmen der geplanten Eröffnung von „Barbie, The Dreamhouse Experience“, einer 2500m² großen Wanderausstellung mit Auftakt in Berlin, und dem geplanten Protest dagegen, gab es bereits einiges an Berichterstattung in verschiedenen Medien (z.B. Tagesspiegel, Spiegel Magazin, junge Welt). Eine Reaktion darauf war eine Fülle an Kommentaren zu diesen Artikeln. Die Bandbreite reichte von Unterstützung über solidarischer und inhaltlicher Kritik bis hin zu groben Beleidigungen und Totalitarismus-Vorwürfen, die selbst nicht davor zurückschreckten, die OrganisatorInnen von „Occupy Barbie-House“ als rotgetünchte Faschist*innen zu bezeichnen, die ihre Maske ablegen sollten, um Hakenkreuzbinde und SS-Uniform

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