Irland: Kürzungspolitik und Zunahme häuslicher Gewalt*

  *Triggerwarnung: Artikel enthält explizite Darstellung von Gewalt und Übergriffen Ein Kommentar zum Jahresbericht der irischen Frauenrechtsorganisation „Women´s Aid“ von Joe Higgins, irischer Parlamentsabgeordneter der „Socialist Party“ (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in Irland) „Bei häuslicher Gewalt handelt es sich um ein schweres Verbrechen gegen Frauen und Kinder in der Gesellschaft, aber auch um eines, das im Verborgenen stattfindet und kleingeredet wird“, so die Worte von Margaret Martin, der Vorsitzenden von „Women’s Aid“, bei der Vorstellung des Jahresberichts ihrer Organisation für das Jahr 2012. In ihrer Einleitungsrede anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts ergänzte sie: „Die Leute fragen oft, warum

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Barbie-Haus: Linksjugend legt den Finger in die Wunde

Medienhype um Proteste gegen das Barbie Dreamhouse Das ursprünglich für März geplante Barbiehaus eröffnet im Mai und präsentiert auf 2.500 Quadratmetern ein Frauenbild, in dem Kochen, Schminken, Singen und Gut Aussehen die volle Erfüllung für Frauen ist. Dagegen hat die Linksjugend [’solid] Berlin Kreuzkölln die Initiative „Occupy Barbie-Dreamhouse“ gegründet. Sie planen Proteste und erfahren eine ungewöhnliche Medienpräsenz. von Michael Koschitzki, Berlin. Zuerst erschienen auf sozialismus.info Erstmalig hatte die Linksjugend [’solid] Gruppe Berlin Kreuzkölln beim Aktionstag „One Billion Rising“ im Februar mit Flugblättern für eine Veranstaltung „Barbie: Eine Puppe zur Frauenunterdrückung?“ geworben. Daraus ist die Initiative „Occupy Barbie-Dreamhouse“ entstanden. Ihr gehören

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Franziska Sedlak von „Occupy Barbie Dreamhouse“

Lieblingsschokolade: Nougat mit Nougat an Nutella Lieblingsmensch: Alle, denen ich schonmal gesagt hab, dass ich sie heiraten werde Lieblingskünstlerin: Frida Kahlo, Lena Stöhrfaktor, Sally Hawkins Lieblingswiderstandslied: „Bella Ciao“ Was auf einer Demo nicht fehlen darf: Wasser, Schoki, Megafon Was mich glücklich macht: Sonne, kämpferische Frauen, Kaffee mit Anna Was mich wütend macht: Macker, Leistungsdruck, Klassengesellschaft Was mir Mut macht: Rebell Girls, die Frauen, mit denen ich zusammen Kämpfe, Solidarität Wo ich mich in 20 Jahren sehe: Zigarre rauchend Klavier spielend und während ich hin und wieder am Likör nippe, den Kindern erzählend, wie es damals war im Kapitalismus Im Interview

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Occupy Barbie-Dreamhouse und dessen Kritik – ein Dialog

von René, Mitglied der SAV und aktiv gegen Sexismus Vorrede Im Rahmen der geplanten Eröffnung von „Barbie, The Dreamhouse Experience“, einer 2500m² großen Wanderausstellung mit Auftakt in Berlin, und dem geplanten Protest dagegen, gab es bereits einiges an Berichterstattung in verschiedenen Medien (z.B. Tagesspiegel, Spiegel Magazin, junge Welt). Eine Reaktion darauf war eine Fülle an Kommentaren zu diesen Artikeln. Die Bandbreite reichte von Unterstützung über solidarischer und inhaltlicher Kritik bis hin zu groben Beleidigungen und Totalitarismus-Vorwürfen, die selbst nicht davor zurückschreckten, die OrganisatorInnen von „Occupy Barbie-House“ als rotgetünchte Faschist*innen zu bezeichnen, die ihre Maske ablegen sollten, um Hakenkreuzbinde und SS-Uniform

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Rosa Reloaded startet!

Wir schreiben das Jahr 2013. Was Menschen Ende der 80er Jahre in Deutschland nicht für möglich gehalten hätten, ist eingetreten: Der gesellschaftliche Rollback auf allen Ebenen ist wahr geworden. Der Equal Pay Day findet dieses Jahr am 21. März statt und macht damit deutlich: Über 2,5 Monate haben Frauen im Durchschnitt kostenlos gearbeitet, obwohl sie die gleiche Arbeit wie Männer verrichten. Das ist im Vergleich zum letzten Jahr eine geringere Distanz, jedoch liegt Deutschland damit im internationalen Vergleich immer noch enorm weit oben. Besonders im Bereich der Geschlechterpolitik werden mit dem Rollback Quoten gemacht und Auflagen erhöht. In den Medien

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