Irland: Fortschritt bei Gleichstellung am Arbeitsplatz

von Oisin Kelly, „Socialist Party“ (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in Irland) Beim Referendum vom 22. Mai haben in Irland 62 Prozent für die gleichgeschlechtliche Ehe gestimmt. Junge Menschen, Angehörige der LGBTQ-Community (=Homo-, Bi-, Transsexuelle und Queer), Frauen und die Arbeiterbezirke stimmten mit überwältigenden Mehrheiten dafür, LGBTQ-Paaren, die dies wünschen, das Recht zu heiraten zuzugestehen. Am 17. Juni stimmte nun der Dáil (das irische Parlament) mehrheitlich für eine Gesetzesvorlage, die von der „Socialist Party“ und der „Anti-Austerity Alliance“ (dt.: „Bündnis gegen die Austerität“) eingebracht worden ist. Es geht um die Gleichbehandlung von Angehörigen der LGBTQ-Community am Arbeitsplatz. Unsere

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Nach Referendum: “Ehe für Alle” in Irland

Das „Ja“ beim Referendum zur gleichgeschlechtlichen Ehe zeigt, wie stark die Idee unterstützt wird, Menschen aus der LGBTQ-Community mit den gleichen Rechten auszustatten und zu Fortschritt und gesellschaftlichem Wandel zu kommen. In Dublin und anderen Städten waren die Straßen voll mit Menschen, die einen Sieg feierten, der auf den jahrzehntelangen Kampf der Menschen aus der LGBTQ-Community zurückgeht (LGBTQ steht für „Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender and Queer“; dt.: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Queer; Erg. d. Übers.). von Conor Payne, Socialist Party Irland Der folgende Beitrag vom Aktivisten Panti Bliss auf „facebook“ fasst ziemlich gut zusammen, welchen Wandel dieses Referendum eingeleitet

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Repeal the 8th – der Kampf für ein Abtreibungsrecht in Irland

Interview mit Laura Fitzgerald von ROSA und Socialist Party Laura, du und andere Frauen aus der Socialist Party haben vor zwei Jahren ROSA gegründet. ROSA (for Reproductive rights against Oppression, Sexism & Austerity) kämpft für die Abschaffung des Abtreibungsverbots in der Republik Irland, das besonders durch das sogenannte „8th amendment“ in der Verfassung festgeschrieben ist. Welche Folgen hat das Gesetz für Frauen? Die Folge ist, dass täglich circa zwölf Frauen für eine Abtreibung aus Nordirland oder der Republik Irland die Grenze überqueren, meistens nach Großbritannien. So eine Reise kann mehrere hundert bis eintausend Euro kosten. Vor allem aber ist die

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Internationaler Protest für Abtreibungsrecht in Irland

Über 50 TeilnehmerInnen versammelten sich am Brandenburger Tor Für den 28. Oktober rief die irische Frauenrechtsorganisation ROSA(for Reproductive rights, against Oppression, Sexism and Austerity) zu einem internationalen Aktionstag auf, um für das Recht auf Abtreibung und gegen die Diskriminierung der Frau zu kämpfen. von Tim Brandes, Berlin Der 28. Oktober war der zweite Todestag von Savita Halapannavar. Die in Irland lebende Ärztin hatte vor zwei Jahren mehrfach vergeblich um einen Schwangerschaftsabruch gebeten, da sie unter starken Schmerzen litt und der Fötus nicht lebensfähig war. Er wurde ihr verweigert, da „Irland ein katholisches Land“ sei. Sie starb am 28.Oktober 2012 an

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Irland: Kürzungspolitik und Zunahme häuslicher Gewalt*

  *Triggerwarnung: Artikel enthält explizite Darstellung von Gewalt und Übergriffen Ein Kommentar zum Jahresbericht der irischen Frauenrechtsorganisation „Women´s Aid“ von Joe Higgins, irischer Parlamentsabgeordneter der „Socialist Party“ (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in Irland) „Bei häuslicher Gewalt handelt es sich um ein schweres Verbrechen gegen Frauen und Kinder in der Gesellschaft, aber auch um eines, das im Verborgenen stattfindet und kleingeredet wird“, so die Worte von Margaret Martin, der Vorsitzenden von „Women’s Aid“, bei der Vorstellung des Jahresberichts ihrer Organisation für das Jahr 2012. In ihrer Einleitungsrede anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts ergänzte sie: „Die Leute fragen oft, warum

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