Die Folgen der Krise in Griechenland für Frauen

Schon vor Beginn der Krise in Griechenland waren Frauen von höherer Arbeitslosigkeit, Diskriminierung und prekären Arbeitsverhältnissen betroffen. In unregulierten Bereichen wie der Reinigungsbranche, der Kinder- und Altenpflege, aber auch im Tourismus und Landwirtschaft sind schon vor Krisenbeginn viele Frauen beschäftigt gewesen. Zwischen 2010 und 2012 ist das reale Durchschnittseinkommen in Griechenland um 45 Prozent gesunken und Griechinnen sind dabei mit einem durchschnittlich 22 Prozent niedrigeren Lohn als ihre Kollegen per se in einer schwierigeren Ausgangslage. Frauenarbeitslosigkeit Und es sind vor allem auch Frauen, die von der Sparpolitik, den Lohnkürzungen und Entlassungen betroffen sind. Denn viele Frauen arbeiten in öffentlichen Verwaltungen,

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Kreuzberger CSD: Queer bleibt radikal

Über 5.000 LGBT-Aktivist_innen und Unterstützer_innen demonstrierten am 27. Juni 2015 in Berlin – Transgenialer Protest nicht nur für die gleichgeschlechtliche Ehe, sondern gegen ein unterdrückerisches Herrschaftssystem von Alexandra Arnsburg und René Kiesel, Berlin Es ist auch eine Berliner Tradition seit 20 Jahren: Neben dem großen, professionellen Christopher-Street-Day gibt es seit zwei Jahrzehnten eine alternative Demonstration in Kreuzberg, die von Aktiven organisiert wird. Die Trennung beruhte nicht auf Kleinigkeiten. Als der CSD offiziell für die Ehe unter gleichgeschlechtlichen Paaren eintrat, fragten viele Kritiker_innen und linke Gruppen, ob sie daran noch teilnehmen könnten. Es ging um die politische Perspektive des Kampfes für

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Irland: Fortschritt bei Gleichstellung am Arbeitsplatz

von Oisin Kelly, „Socialist Party“ (Schwesterorganisation der SAV und Sektion des CWI in Irland) Beim Referendum vom 22. Mai haben in Irland 62 Prozent für die gleichgeschlechtliche Ehe gestimmt. Junge Menschen, Angehörige der LGBTQ-Community (=Homo-, Bi-, Transsexuelle und Queer), Frauen und die Arbeiterbezirke stimmten mit überwältigenden Mehrheiten dafür, LGBTQ-Paaren, die dies wünschen, das Recht zu heiraten zuzugestehen. Am 17. Juni stimmte nun der Dáil (das irische Parlament) mehrheitlich für eine Gesetzesvorlage, die von der „Socialist Party“ und der „Anti-Austerity Alliance“ (dt.: „Bündnis gegen die Austerität“) eingebracht worden ist. Es geht um die Gleichbehandlung von Angehörigen der LGBTQ-Community am Arbeitsplatz. Unsere

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Nach Referendum: “Ehe für Alle” in Irland

Das „Ja“ beim Referendum zur gleichgeschlechtlichen Ehe zeigt, wie stark die Idee unterstützt wird, Menschen aus der LGBTQ-Community mit den gleichen Rechten auszustatten und zu Fortschritt und gesellschaftlichem Wandel zu kommen. In Dublin und anderen Städten waren die Straßen voll mit Menschen, die einen Sieg feierten, der auf den jahrzehntelangen Kampf der Menschen aus der LGBTQ-Community zurückgeht (LGBTQ steht für „Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender and Queer“; dt.: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Queer; Erg. d. Übers.). von Conor Payne, Socialist Party Irland Der folgende Beitrag vom Aktivisten Panti Bliss auf „facebook“ fasst ziemlich gut zusammen, welchen Wandel dieses Referendum eingeleitet

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Frauenrechte in China: Einkommenslücke hat sich vergrößert und sexuelle Diskriminierung am Arbeitsplatz greift um sich

Bei der Gala anlässlich des Mond-Neujahrsfests, die vom größten chinesischen Sender, dem „Chinesischen Zentral-Fernsehen“ (CCTV) ausgestrahlt wird, handelt es sich angeblich um die meistgesehene Fernsehsendung der Welt. Sie wird live auf 189 staatlichen Kanälen ausgestrahlt, und obwohl die Einschaltquote zurückgeht, kommt diese Sendung auf über 600 Millionen ZuschauerInnen. Abgesehen davon ist dieses vierundhalbstündige Spektakel schamlos sexistisch. In diesem Jahr wurde die Sendung am 18. Februar übertragen und stellte nach Ansicht von FrauenrechtsaktivistInnen wie auch vieler anderer, die sich in den zahlreichen, streng kontrollierten „sozialen Medien“ Chinas zu Wort gemeldet haben, einen neuen Tiefpunkt dar. von ChinaWorker.info „Die Gala diskriminierte Frauen

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