SozialistInnen und der Kampf gegen Frauenunterdrückung

Beim letzten Weltkongress des Komitees für eine Arbeiterinternationale (die internationale sozialistische Organisation, der die SAV angeschlossen ist, englische Abkürzung: CWI)wurde dieseResolutionzur Situation von Frauen in den verschiedenen Teilen der Welt und zu den Perspektiven ihres Kampfes verabschiedet. SozialistInnen und der Kampf gegen Frauenunterdrückung Dieses Dokument arbeitet einige generelle Punkte zur Situation, mit der sich Frauen konfrontiert sehen, zu den Kampfperspektiven und unserem Ansatz sowie unserem Programm heraus. Allerdings bedeuten die enormen Unterschiede zwischen verschiedenen Ländern, dass unsere Perspektiven und Kampfansätze weltweit unterschiedlich sein werden. Bewegungen gegen unterschiedliche Aspekte der Frauenunterdrückung hat es in den vergangenen Jahren in einer Reihe von

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„Lute como uma menina“

„Kämpfen wie ein Mädchen!“ – Interview zu Frauenkämpfen in Brasilien Proteste gegen die WM, Gebühren im Nahverkehr, LGBT-Proteste, Streikbewegungen, Schulproteste, Massenbesetzungen und Rätebildung durch landlose Arbeiter, der „Brasilianische Frühling“ 2013 – in Brasilien fanden in den letzten Jahren die größten Massenbewegungen seit Jahrzehnten statt. An den Protesten beteiligten sich besonders viele Frauen. Es entwickelten sich Bewegungen wie „Mulheres em Luta“ (Frauen im Kampf), die den Kampf gegen die Unterdrückung der Frau und gegen den Kapitalismus verbinden. Auch in der PSOL (Partei Sozialismus und Freiheit) gab es Auseinandersetzungen um die politische Rolle der Frauen, der linke Flügel der Partei erkämpfte eine

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Zusammen kämpfen gegen Sexismus und Rassismus

Jeder Tag ist Frauenkampftag! Frauen sind im Kapitalismus besonders unterdrückt und ausgebeutet. Immer noch verdienen sie deutlich weniger als Männer, sind von Gewalt, Übergriffen und Diskriminierung betroffen. Nach der Instrumentalisierung der Übergriffe von Köln für rassistische Hetze und Spaltung ist ein gemeinsamer Kampf gegen die Ursachen von Unterdrückung umso wichtiger. von Charlotte Claes, Berlin Vor über hundert Jahren wurde der internationale Frauentag zur Erkämpfung gleicher Rechte für Frauen und Männer ins Leben gerufen. Auch heute ist der Kampf um Gleichberechtigung und gegen Unterdrückung und Ausbeutung nicht beendet: Frauen verdienen im Durchschnitt 22 Prozent weniger als Männer, sind häufiger prekär beschäftigt

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Gemeinsam gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt und Rassismus!

Kämpfen für Gleichberechtigung, gute Löhne und Selbstbestimmung! Der Kampf gegen Benachteiligung von und Gewalt gegen Frauen hört für uns nicht beim Internationalen Frauentag auf und fängt dort auch nicht an. Er findet statt beim Streik der ErzieherInnen für eine richtige Aufwertung ihres Berufs, beim Protest gegen Abtreibungsgegner, beim Streik der KrankenpflegerInnen für mehr Personal im Krankenhaus, bei Blockaden und Demonstrationen gegen die Frauenfeinde von AfD & Co. und bei Demonstrationen gegen sexuelle Gewalt und Rassismus in Köln. Beim Internationalen Frauentag sollten diese Kämpfe zusammen kommen und voran getrieben werden. Er wurde vor über hundert Jahren von der Zweiten Internationale als

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Nein zu Gewalt gegen Frauen & MigrantInnen

Für gemeinsame Gegenwehr von Frauen und Männern, egal welcher Herkunft Sexismus, Frauendiskriminierung und Rassismus haben eins gemeinsam: Sie sind menschenverachtend, sie sollen die Solidarität untergraben, sie sollen spalten. Es gibt keinen Kapitalismus ohne sie. Sie behindern den gemeinsamen Kampf gegen die Herrschaft einer reichen und mächtigen Minderheit. von Angelika Teweleit, Berlin Die sexuellen Übergriffe gegen Frauen in der Silvesternacht sind zu verurteilen und die Täter müssen bestraft werden. Ebenso muss das Verhalten der Polizei untersucht werden. Gleichzeitig muss jedem Versuch entgegen getreten werden, die Ereignisse für eine Stigmatisierung von MigrantInnen zu instrumentalisieren. Durch die öffentliche Darstellung von Regierungspolitikern fühlen sich

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