Franziska Sedlak von „Occupy Barbie Dreamhouse“

ich megafonLieblingsschokolade: Nougat mit Nougat an Nutella

Lieblingsmensch: Alle, denen ich schonmal gesagt hab, dass ich sie heiraten werde

Lieblingskünstlerin: Frida Kahlo, Lena Stöhrfaktor, Sally Hawkins

Lieblingswiderstandslied: „Bella Ciao“

Was auf einer Demo nicht fehlen darf: Wasser, Schoki, Megafon

Was mich glücklich macht: Sonne, kämpferische Frauen, Kaffee mit Anna

Was mich wütend macht: Macker, Leistungsdruck, Klassengesellschaft

Was mir Mut macht: Rebell Girls, die Frauen, mit denen ich zusammen Kämpfe, Solidarität

Wo ich mich in 20 Jahren sehe: Zigarre rauchend Klavier spielend und während ich hin und wieder am Likör nippe, den Kindern erzählend, wie es damals war im Kapitalismus

Im Interview mit der jungenWelt vom 28. März spricht Franziska Sedlak über die Pinkifizierung der Gesellschaft, Schönheitsideale und ökonomische Abhängikeit.

Hintergrund

In Berlin soll am 16. Mai ein „Barbie Dream House“ eröffnet werden mit 2500 qm rosa Glitzerwelt für kleine Menschen. Zwischen Cupcakes und Catwalk werden perfekte Körpermaße und Lebensnormen vorgelebt. Die Rollenbilder und Marktstrategien, die hinter dem „Barbiekonzern“ stecken, wollen die Aktivist*Innen von „Occupy Barbie Dreamhouse“ nicht einfach hinnehmen. Sie hinterfragen sie in Veranstaltungen und organisieren zur Eröffnung in der Nähe eine Demonstration. Weitere Infos erhaltet ihr unter Occupy Barbie Dreamhouse auf Facebook.