Film

miss representation

Leider nicht im deutschen Kino: MissRepresentation

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MissRepresentation, 2011 in den USA erschienen, ist eine Bestandsaufnahme der Situation von Frauen in den Medien und der Politik in den USA. Der Film ist äußerst sehenswert, um einen Überblick über die Lage zu bekommen. Er liefert viele Zahlen und Fakten und zeigt auf 90 Minuten konzentriert das Bild, das von Frauen vermittelt wird.

von Anna Shadrova, Berlin

235,6 Milliarden US-Dollar wurden 2009 für Werbung und Medien in den USA ausgegeben. Das ist mehr, als das Bruttoinlandsprodukt von 80% der Länder in der ganzen Welt. 97% der US-amerikanischen Medien werden von Männern gemacht. Die Mehr >

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„The Times of Harvey Milk“

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Anlässlich des Kinostreifens „Milk“ von Gus Van Sant („Drugstore Cowboy“, „My Private Idaho“, „Last Days“) mit Sean Penn in der Titelrolle lohnt sich ein Blick afuf den 25 Jahre alten Dokumentarfilm

von Aron Amm

Der von Robert Epstein 1984 gedrehte Film beginnt mit der öffentlichen Erklärung der Stadtratsvorsitzenden von San Francisco, Dianne Feinstein, im Jahr 1978: „Der Bürgermeister George Moscone und der Stadtrat Harvey Milk sind tot. Beide wurden im Rathaus erschossen. Haupttatverdächtiger ist der Ex-Stadtrat Dan White.“ Umrahmt von Gesprächen mit Weggefährten Milks und anderen Mehr >

Über Steinzeitfrauen und Dialektik – „Die Croods“ sind besser als ihre Werbung

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Ich gehe gern ins Kino, und ich stelle nicht immer die größten Ansprüche an die Filme die ich sehe. Manchmal reicht mir, dass sie lustig wirken oder gut animiert aussehen. Es nervt mich allerdings, wenn ich im Trailer schon denke: Wie sexistisch ist das denn?!

So ging es mir beim Trailer und bei der Plakatwerbung für „Die Croods“, diesem Animationsfilm über eine Steinzeitmenschen-Familie. Warum muss das Steinzeitmädchen jetzt unbedingt ein Minikleid tragen, obwohl das wirklich das denkbar unpraktischste Kleidungsstück für steinzeitliches Rumgespringe ist? Dann allerdings habe ich Freikarten Mehr >

SisterSlave

And ain’t I a woman? Zu Django Unchained und der Stellung von Frauen in der US-amerikanischen Sklavengesellschaft

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“When the true history of the anti-slavery cause shall be written, women will occupy a large space in its pages; for the cause of the slave has been peculiarly women’s cause.” – Frederick Douglass 

 Der Artikel zum Download: and ain’t i a woman

 

Die „Versklavung” der Frau

„Die Sozialisten müssen vor allem wissen, dass auf der ökonomischen Abhängigkeit oder Unabhängigkeit die soziale Sklaverei oder Freiheit beruht” sagte Clara Zetkin gleich zu Anfang ihrer Rede auf dem Internationalen Arbeiterkongress in Paris 1889. „Die moderne Familie ist gegründet auf die offne oder verhüllte Haussklaverei Mehr >

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