Geschichte des Kampfes für Gleichberechtigung

Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1969 aus:Queer stellen, Broschüre der SAV Seit der Einführung des Reichsstrafgesetzbuches im Jahr 1871 standen mit Paragraph 175 sexuelle Handlungen zwischen Männern unter Strafe. Und immer wieder wurde in der Geschichte des Paragraphen diskutiert, ihn auch auf Frauen auszuweiten. Ende des 19. Jahrhunderts/Anfang des 20. Jahrhunderts gründeten sich erste Initiativen und Gruppen, die sich mit dem Thema Homosexualität befassten und für die Entkriminalisierung von Homosexualität eintraten. Einer der bekanntesten Gegner des Gesetzes war der Sexualforscher Magnus Hirschfeld mit seinem 1897 in Berlin gegründeten Wissenschaftlich-humanitären Komitee (WhK). Im frühen 20. Jahrhundert startete er eine Unterschriftenaktion

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Eine Hand auf dem Rücken gebunden

Der Kampf für das Frauenwahlrecht in Europa und die Suffragetten-Bewegung in Großbritannien von Conny Dahmen Einleitung Im letzten Jahr feierten Frauen in der ganzen Welt 100 Jahre Internationalen Frauentag. Vor allem britische AktivistInnen erinnerten aber auch an den „Schwarzen Freitag“ am 18. November 1910. An diesem Tag wurde eine Protestaktion der britischen Frauenwahlrechtsbewegung sechs Stunden lang von der Polizei angegriffen, wobei drei Frauen ums Leben kamen. Der Kampf für das Frauenstimmrecht war um die Jahrhundertwende in Europa und den USA wesentlicher Bestandteil des Kampfes für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Im Zuge der frühen Industrialisierung, die unter anderem zu

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