Zusammen kämpfen gegen Sexismus und Rassismus

Jeder Tag ist Frauenkampftag! Frauen sind im Kapitalismus besonders unterdrückt und ausgebeutet. Immer noch verdienen sie deutlich weniger als Männer, sind von Gewalt, Übergriffen und Diskriminierung betroffen. Nach der Instrumentalisierung der Übergriffe von Köln für rassistische Hetze und Spaltung ist ein gemeinsamer Kampf gegen die Ursachen von Unterdrückung umso wichtiger. von Charlotte Claes, Berlin Vor über hundert Jahren wurde der internationale Frauentag zur Erkämpfung gleicher Rechte für Frauen und Männer ins Leben gerufen. Auch heute ist der Kampf um Gleichberechtigung und gegen Unterdrückung und Ausbeutung nicht beendet: Frauen verdienen im Durchschnitt 22 Prozent weniger als Männer, sind häufiger prekär beschäftigt

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Gemeinsam gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt und Rassismus!

Kämpfen für Gleichberechtigung, gute Löhne und Selbstbestimmung! Der Kampf gegen Benachteiligung von und Gewalt gegen Frauen hört für uns nicht beim Internationalen Frauentag auf und fängt dort auch nicht an. Er findet statt beim Streik der ErzieherInnen für eine richtige Aufwertung ihres Berufs, beim Protest gegen Abtreibungsgegner, beim Streik der KrankenpflegerInnen für mehr Personal im Krankenhaus, bei Blockaden und Demonstrationen gegen die Frauenfeinde von AfD & Co. und bei Demonstrationen gegen sexuelle Gewalt und Rassismus in Köln. Beim Internationalen Frauentag sollten diese Kämpfe zusammen kommen und voran getrieben werden. Er wurde vor über hundert Jahren von der Zweiten Internationale als

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Internationaler Protest für Abtreibungsrecht in Irland

Über 50 TeilnehmerInnen versammelten sich am Brandenburger Tor Für den 28. Oktober rief die irische Frauenrechtsorganisation ROSA(for Reproductive rights, against Oppression, Sexism and Austerity) zu einem internationalen Aktionstag auf, um für das Recht auf Abtreibung und gegen die Diskriminierung der Frau zu kämpfen. von Tim Brandes, Berlin Der 28. Oktober war der zweite Todestag von Savita Halapannavar. Die in Irland lebende Ärztin hatte vor zwei Jahren mehrfach vergeblich um einen Schwangerschaftsabruch gebeten, da sie unter starken Schmerzen litt und der Fötus nicht lebensfähig war. Er wurde ihr verweigert, da „Irland ein katholisches Land“ sei. Sie starb am 28.Oktober 2012 an

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Frauenkampftag 2014 – Aufruf zur Demonstration am 8. März 2014 in Berlin

Mobiclip zur Demonstration in Berlin   Der Internationale Frauen*kampftag steht für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, ein selbstbestimmtes Leben, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit, sowie sexuelle Selbstbestimmung. Beim ersten Internationalen Frauentag 1911 wurden Forderungen nach sozialer und politischer Gleichberechtigung auf die Straße getragen. Auch über hundert Jahre später sind viele Forderungen immer noch aktuell. Wir stellen uns in eine Reihe mit den feministischen Initiativen und Bewegungen und wollen versuchen eine gemeinsame neue feministische Offensive zu organisieren! Unser Ziel ist es, den 8. März zu (re)politisieren, Frauen* untereinander zu solidarisieren und eine Öffentlichkeit für unsere Anliegen und

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Interview mit LaToya Manly-Spain von „Lampedusa in Hamburg“

LaToya ist aktiv in der Karawane in Hamburg. Sie gehört zum engeren Unterstützer*Innenkreis von „Lampedusa in Hamburg“ Seit wann bist du politisch aktiv? So etwa seit acht Jahren. Ich kam dazu aus eigener Erfahrung. Ich bin selbst Flüchtling aus einem Land in dem es Krieg gab, Sierra Leone, und war immer damit konfrontiert. Die Arbeit mit Migranten und Flüchtlingen mache ich seit ungefähr den letzten fünf Jahren. Was hat dich politisch geprägt? Ich selbst hatte Glück. 1992 bin ich nach Deutschland gekommen und mein erstes Visum war für mein Studium, deshalb musste ich keinen Asylantrag stellen. Vorher hab ich ein

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